Schilder für Helsen

 

Hauseigentümer Markus Jaschko vor dem Hinweisschild am 1708 vom Hofschneidermeister Johan Heinrich Mayer erbautem, zweigeschossigen Fachwerkhaus „Zum Kleeberg 27“ in Helsen

Bad Arolsen-Helsen.

1855 gab es 101 Fachwerkhäuser in Helsen.

Die noch vorhandenen baulichen Zeugnisse der Vergangenheit zu erhalten, zu rekonstruieren und in den Mittelpunkt der Betrachter zu stellen, das möchte Erhard Kraft erreichen.

 

Seit mehreren Jahren beschreibt er Haus für Haus. Inzwischen hat er so schon rund die Hälfte der Gebäude erfasst. Lange schon besitzt das Fachwerkhaus „Jaschko“, Zum Kleeberg 27, eine solche Haustafel mit historischer Ein- und Zuordnung.

 

 

„Wir gehen mit schnellen Schritten auf 2018 zu. Im Jahre 2020 wird in Helsen die urkundliche Erwähnung des Ortes vor 1050 Jahren gefeiert“ sagt Erhard Kraft. Nach seiner Ansicht wäre es schön, wenn sich in Vorbereitung dieses Festes möglichst viele interessierte Helser Bürger melden würden. Es gehe darum, dass in Absprache mit ihm weitere Hausschilder angebracht werden sollten. Kraft’s vorbereitete Entwürfe würden zuvor von der Bad Arolser Firma Markus Jaschko auf die Schilder übertragen. Ein Wehrmutstropfen, die entstehenden Kosten müssten vollumfänglich von jedem Eigentümer selbst getragen werden. Inter3ten sollten sich bei Erhard Kraft unter der Rufnummer 05691 – 628846 melden. Dann könnten alle Details abgesprochen werden.

 

Künftiges Ziel sollte es nach Ansicht von Erhard Kraft sein, dass die wechselhafte Geschichte des Ortes seiner Häuser und Bewohner durch Führungen bekannt gemacht werde. Wichtige Anlaufpunkte dieser Ortsbegehungen sollten die beschilderten Häuser darstellen. Er möchte diese Rundgänge durch die Geschichte des Dorfes auch in Zukunft selbst gestalten. (wsf)

 

 

leH3 Nachrichten und Berichte von leH3 für leH3