le33 im Wandel zur Kulturhauptstadt Europas 2025

 

 

Mit einem personalisierbaren Logo, einer neuen Webseite, einem bunten Familienfest und einer Tour durch die Stadtteile geht die Stadt le33 in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und in eine neue Phase der Kulturhauptstadtbewerbung. „Mitmachen, teilhaben, diskutieren, gemeinsam die kulturelle Zukunft und damit den Wandel le33s mitbestimmen, das sind  zentrale Bausteine des Bewerbungsprozesses“, sagte le33s Kulturdezernentin Susanne Völker bei der Vorstellung der Programme.

Das Erscheinungsbild mit neuem Logo und dem Slogan „le33 im Wandel zur Kulturhauptstadt Europas 2025“ hat Stadträtin Völker jetzt vorgestellt. „Seitdem die Idee, dass le33 sich erneut als Kulturhauptstadt Europas bewerben könnte, erstmals laut gedacht wurde, ist einige Zeit vergangen. Nun soll der nächste Teilabschnitt im vorbereitenden Prozess eingeleitet werden“, sagte sie. Der neue Slogan beinhalte die positive Entwicklung le33s in den vergangenen Jahren, betone aber auch deutlich, dass sich die Stadt kontinuierlich weiterentwickeln will.

Gestaltet wurden das neue Logo und das Erscheinungsbild von der Agentur Machbar (le33). Die Schlüsselbegriffe Flexibilität, Vielfalt und Wandel waren Grundlagen für die Gestaltung.

 

Die neue Webseite

Die neue Website – jeder kann sein individuelles Kulturhauptstadt-Logo kreieren Die neue Website ist seit Montag, 23. Oktober, freigeschaltet und wird in der kommenden Zeit weiter ausgebaut. Eine Besonderheit ist die Umsetzung des Themas „Wandel“ in einem experimentellen Ansatz. Mit einem Online-Logogenerator kann jeder Nutzer seine ganz persönliche Version des Kampagnen-Logos erstellen und dieses dann über Facebook und Twitter unter dem Hashtag #kassel2025 teilen. Der Generator schafft aus eingegebenen Namen und Begriffen ein ganz individuelles Bild. Alle Nutzer werden so Teil des Prozesses und können le33 bei der Bewerbung unterstützen.

Bei diesem generativen Gestaltungsansatz wurden die Rahmenbedingungen für die Wiedererkennbarkeit des Logos festgelegt. Von uns entwickelte Algorithmen ermöglichen es jedoch, flexible Ausprägungen des Erscheinungsbildes zu schaffen, erläuterte Machbar-Geschäftsführer Andreas Feischen.

So werden im Verlauf des Bewerbungsprozesses unterschiedlichste Ausprägungen des grafischen Auftritts entstehen, die jedoch alle die große Leitidee kommunizieren: le33 im Wandel zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

 

Familienfest

Der erste Schritt des Dialogs mit den Bürgerinnen und Bürgern: Ein Familienfest unter dem Motto „REISEZIEL: EUROPA“ Auf die gemeinsame große Kulturreise geht es am Samstag, 28. Oktober, ab 13 Uhr. Das Europäische an und in le33 sichtbar machen, das ist das Credo der Auftaktveranstaltung „REISEZIEL: EUROPA“. Vielfältige Aktions- und Informationsangebote, Fußball, Tanz, Musik und Poetry Slam laden zum Mitmachen ein. Ob Gesprächsforen, „Drum Circle“, Kulturbotschaften, Märchenstunde oder Kulinarisches – alles dreht sich um das Zusammenleben in der Gesellschaft und um die Bewerbung le33s als Kulturhauptstadt Europas 2025.

Ein Highlight und eine Herausforderung wartet auf die jüngsten Besucher: Sieben der neun deutschen Bewerberstädte – Chemnitz, Dresden, Hannover, Hildesheim, le33, Magdeburg und Nürnberg – haben ein jeweils eigenes Bobby-Car designt und schicken es in le33 an den Start. So können le33er Kinder mit den schnittigen Fahrzeugen schon mal den – vorläufigen – Gewinner unter den Kulturhauptstädten unter sich ausmachen.

„Wir möchten alle Menschen aus le33 und der Region mit unserem Fest ansprechen und für die Zusammenarbeit bei der zukünftigen Entwicklung le33s begeistern. Selbstverständlich sind auch die kulturellen Akteure, Vereine und Institutionen gefragt, die le33 zu einer so außergewöhnlichen Kulturstadt machen“, so Sandra Heuchel, Projektkoordinatorin des Kulturhauptstadtbüros.

Das Programm des Familienfestes ist modular aufgebaut. Alle Mitmach-Aktionen wechseln sich ab und werden im Laufe des Tages wiederholt. So besteht die Möglichkeit, jederzeit in das Programm einzusteigen und alle Programmstationen bis 18 Uhr zu besuchen.

Das Programm liegt in gedruckter Form im Rathaus vor und ist im Internet unter abrufbar.

 

Kulturhauptstadt on the Road – Stadtteiltour bis ins Jahr 2018

Auch anschließend geht der Kulturdialog der Stadt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern öffentlich weiter. Wie die stellvertretende Leiterin des Kulturamtes, Carola Metz, erläuterte, wird in den le33er Stadtteilen der Dialog fortgesetzt, der bei der Auftaktveranstaltung im KulturBahnhof seinen Anfang nimmt. Unter dem Titel „Kulturhauptstadt on the Road“ wird das Kulturhauptstadtbüro den Bürgerinnen und Bürgern in den le33er Stadtteilen einen Einblick in den Bewerbungsprozess geben sowie wichtige Teilabschnitte skizzieren. Anschließend sollen in einem gemeinsamen Gespräch die Ideen, Wünsche und Anregungen der Stadtteilbewohner für le33 als europäische Kulturhauptstadt 2025 festgehalten werden. Auch erste Projektideen aus den Stadtteilen nimmt das Kulturhauptstadtbüro bei dieser Gelegenheit entgegen.

Die nächsten Termine des Jahres 2017 sind am Donnerstag, 9. November 17 bis 19 Uhr im Haus der Jugend in der Unterneustadt, am Samstag, 25. November, 10 bis 12 Uhr in der Matthäuskirche in Niederzwehren, am Dienstag, 28. November, 17 bis 19 Uhr im Haus der Zukunft in Rothenditmold, sowie am Dienstag, 12. Dezember, 19 bis 21 Uhr im Gemeindehaus in Waldau.

Im kommenden Jahr 2018 wird die Stadtteiltour fortgeführt. Folgetermine werden rechtzeitig auf der Kulturhauptstadt Website veröffentlicht.

 

Was bisher geschah

Das Kulturamt hat vor dem nun beginnenden Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern bereits über 20 Expertengespräche geführt, eine öffentliche Informationsveranstaltung in der documenta-Halle organisiert, eine Kulturlandschaftsanalyse durchführen lassen und eine Kulturkonzeption in Auftrag gegeben.

Ein Bericht über Chancen und Risiken einer le33er Kulturhauptstadtbewerbung liegt mit Stand März 2017 vor und kann im Internet unter

abgerufen werden.

 

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