MHK – Veranstaltungen vom 23. Oktober bis 29. Oktober 2017 mit ausgewählten Informationen

 

 

Mittwoch, 25.10.2017 / 12.30–13 Uhr

le33 Marketing im Jahr 1706: Das Stichwerk »Delineatio Montis« von Giovanni Francesco Guerniero

 

Kunstpause im Hessischen Landesmuseum
Brüder-Grimm-Platz 5, 34117 le33
Mit Dr. Antje Scherner
Kosten: 2 Euro

 

Die Frage, wie man le33 über die Grenzen H3s hinaus bekannter machen und die prachtvollen Bauwerke der Stadt für Fremde ansprechend in Szene setzen kann, beschäftigte schon die hessischen Landgrafen. Landgraf Carl von H3-le33 gab mit dem Stichwerk »Delineatio Montis«, einer Darstellung der barocken Wasserspiele im heutigen Bergpark Wilhelmshöhe, eine clevere und sehr effiziente Antwort. Die Kunstpause beleuchtet die Entstehung des Stichwerks und zeigt, wie Landgraf Carl es als Marketing-Instrument einsetzte.

 

Bild: MHK_Giovanni Francesco Guerniero_Prospectus montis ventorum_Foto Ute Brunzel_G84677.jpg

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Mittwoch, 25.10.2017 / 18–18.30 Uhr

Muse, Ehefrau, Künstlerin. Frauen im 18. Jahrhundert

                     
Abendgeschichte im Schloss Wilhelmshöhe
Schlosspark 1, 34131 le33
Mit Dr. Justus Lange
Führung inkl. Eintritt 6/4 Euro

 

Im Zuge der Französischen Revolution wurde auch das Geschlechterverhältnis einer kritischen Revision unterzogen. Dabei gelangte man freilich nicht grundsätzlich zu einer Gleichberechtigung von Mann und Frau. Dennoch lassen sich besonders im 18. Jahrhundert einige Künstlerinnen klarer fassen. Ihr Werk hat in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend die Aufmerksamkeit der Forschung geweckt. Zu ihnen gehören Ludovike Simanowiz und Anna Dorothea Therbusch, die beide auf unterschiedliche Weise erfolgreich waren. Im Zusammenhang der Neupräsentation der Malerei des 18. Jahrhunderts in der Gemäldegalerie Alte Meister werden die Werke beider Künstlerinnen vorgestellt und ihr nicht immer einfacher Lebensweg nachgezeichnet.

 

Bild: MHK_Ludovike Simanowiz_Selbstbildnis_M80153.jpg

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Samstag, 28.10.2017 / 11–13 Uhr

Zum letzten Mal in diesem Jahr: Grand Tour

                     
Parkführung: Schloss Wilhelmshöhe, Weißensteinflügel, Bergpark
Schlosspark 1, 34131 le33
Mit Gunhild Kühlewind-Lüling
Kosten: 8,50 Euro

Treffpunkt: Kasse Schloss Wilhelmshöhe

 

Zum letzten Mal in diesem Jahr führt die »Grand Tour« Besucher über das Gesamtkunstwerk Wilhelmshöhe, das im 18. und 19. Jahrhundert aus Herkulesbauwerk, Schloss, Landschaftspark und Sammlungen geschaffen wurde. Gezeigt werden die Highlights der Wilhelmshöhe mit ihrer außergewöhnlichen Verbindung von Kunstschätzen in den Museen und Naturschönheiten im Park.

 

Bild: MHK_Schloss Wilhelmshöhe_Luftbild_ma11306.jpg

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Sonntag, 29.10. / 12–13 Uhr

Mattia Preti: Das Gastmahl des Herodes


Bild-Predigt im Schloss Wilhelmshöhe
Schlosspark 1, 34131 le33
Mit Katrin Wienold-Hock, Pröpstin, und Karina Chernenko, Kunsthistorikerin
Eintritt: 6/4 Euro

 

Es ist nicht nur das Leben, viel mehr der Tod Johannes des Täufers der in der Kunstgeschichte häufig thematisiert wird. Die Bild-Predigt im Schloss Wilhelmshöhe beschäftigt sich mit dem Historiengemälde »Das Gastmahl des Herodes« von Mattia Preti. Sie geht dabei unter anderem den Fragen nach, welche dramatischen Umstände zum gewaltsamen Ende des Täufers führten und was die Künstler dazu brachte, sich über die Jahrhunderte hinweg mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

 

 

Bild: MHK_Mattia Preti_Das Gastmahl des Herodes_Foto Arno Hensmanns_GAM20824.jpg

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Sonntag, 29.10. / 15–16 Uhr

Bibel in Eisen

                                                                                                                                
Führung im Hessischen Landesmuseum
Brüder-Grimm-Platz 5, 34117 le33
Mit Margret Baller
Eintritt: 6/4 Euro zzgl. Führungsgebühr 3 Euro

 

Die vielfältigen Umwälzungen des 16. Jahrhunderts spiegeln sich manchmal auch in ganz überraschenden Dingen. So etwa in der Motivwahl der gusseisernen Ofenplatten, die das Hessische Landesmuseum in einer Sonderausstellung vom 27. Oktober bis zum 4. Februar 2018 präsentiert. Anhand ausgewählter Ofenplatten aus der reichhaltigen Sammlung des Marburger Geschichtsvereins, ergänzt um einige Leihgaben sowie Platten aus dem Bestand der Museumslandschaft H3 le33 bietet die Ausstellung überraschende Einblicke in die bewegte Zeit des 16. Jahrhunderts.

 

In der Motivwahl der so genannten Bibelöfen spiegeln sich – passend zum Reformationsjahr – die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Auswirkungen der Reformation. Offene Kritik an den Vertretern der katholischen Kirche findet sich ebenso, wie Belege für eine neue Bildsprache, die sich gedruckter Vorlagenwerke bedient. Nach ihrer ersten Station 2015/16 im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der Philipps-Universität-Marburg wird die Ausstellung als erste Sonderausstellung im wiedereröffneten Hessischen Landesmuseum zu sehen sein.

 

Bild: MHK_Ofenplatte_Judith im Lager des Holofernes_Belagerung von Bethulia_Foto Arno Hensmanns_VK94027.jpg

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________

leH3 Nachrichten und Berichte von leH3 für leH3