Zwei festgehaltene Fotografen konnten Bangladesch verlassen

 

 

© GEO

Anläßlich der unsäglichen Rohingya-Flüchtlingskrise waren die beiden Fotografen Minzayar Oo und Hkun Lat am 06. September ins Land eingereist

um im Auftrag der Zeitschrift GEO über die Flüchtlingskrise zu berichten.

 

GEO hat hierzu heute eine Pressemitteilung verfasst, nachdem die Fotografen bereits zuvor aus der Haft entlassen worden sind:

 

Hamburg (ots)

   - Nach 40 Tagen konnten Minzayar Oo und Hkun Lat gestern ausreisen
   - Unterstützung in Bangladesch und der ganzen Welt hat Lösung des 
     Falls ermöglicht

Die beiden burmesischen Fotografen, die seit dem 7. September 2017 in Bangladesch festgehalten wurden, konnten am 17. Oktober das Land verlassen. Minzayar Oo und Hkun Lat, die im Auftrag von GEO unterwegs waren, durften gestern Morgen ausreisen, obwohl die Anklage gegen sie noch nicht fallengelassen worden ist. Dies könnte, so Quellen im Land, in den nächsten Tagen geschehen.

Die beiden Fotografen waren am 7. September in Cox’s Bazar verhaftet und am 22. September gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen worden. Seither durften sie die Hauptstadt Dhaka nicht verlassen.

Die Fotoagentur Panos, die Minzayar Oo vertritt, und GEO danken der Regierung von Bangladesch herzlich für die großzügige Geste, den beiden Journalisten die Ausreise zu ermöglichen. Ebenso danken sie dem internationalen Netzwerk von Unterstützern, die sich für die beiden eingesetzt haben. Adrian Evans, Direktor von Panos, und Christoph Kucklick, Chefredakteur von GEO: “Es ist wunderbar zu sehen, wie schnell sich eine weltweite Gemeinschaft bildet, um Journalisten in Not zu helfen und die Prinzipien der Pressefreiheit zu verteidigen.”

“Es war ein hartes Stück Arbeit, die beiden Fotografen freizubekommen”, so Kucklick. “Vor allem der bewundernswerte Einsatz vieler Partner in Bangladesch, innerhalb und außerhalb der Regierung, hat den guten Ausgang ermöglicht. Ich möchte allen Freunden in Dhaka ganz herzlich für Ihre Unermüdlichkeit und ihren selbstlosen Einsatz danken.”

 

GEO

 

 

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