Mallorca – mehr als nur Party

 

 

Eine Reisebericht unserer Partnerseite:

 

 

 

 

Kultur, versteckte Buchten, wilde Natur und Touristenhochburgen

Mallorca (gök). Die Meinung war einhellig. Als ich äußerte, nach Mallorca zu reisen, ging das Gespräch mit fast allen Beteiligten meistens in eine Richtung. El Arenal, Ballermann, Mega-Arena oder Sangria-Eimer waren die Schlagwörter. Kultur konnten sich nur wenige vorstellen. Doch Mallorca hat viel mehr als Party zu bieten. Wilde Natur, tolle Architektur und zahlreiche versteckte Ecken gibt es auf der ganzen Insel zu entdecken. Folglich war meinen Kollegen und mir sofort klar, dass wir uns bei unserem Besuch auf Mallorca gleich die ganze Woche einen Mietwagen nehmen.

Als Hauptquartier für die Inselerkundung hatten wir uns Alcudia, die Perle im lewesten, ausgesucht. Das Hotel Can Simo Petit in der Altstadt mit gerade mal sieben Zimmern und sehr netten Gastgebern war unser Ruhepol für die Nacht, da am Tag immer die Insel erkundet wurde. Der erste Tag stand zunächst im Zeichen der Anreise. Mit dem Abflug noch vor Sonnenaufgang ab Hannover startete der Kultur-Urlaub auf die Insel der Deutschen. Nach der Ankunft und dem rund einstündigen Transfer nach Alcudia führte der kurze Bummel durch die Altstadt zunächst in ein Café, wo wir uns mit Kuchen stärkten, wobei dieser qualitativ nicht für die sehr gute mallorquinische Küche stand.

 

Auch das erste Tapas-Essen in einem Imbiss festigte die Überzeugung, dass gute Küche auch auf Mallorca seinen Preis hat. Geschmacklich nicht überzeugender Pika-Pika-Fisch oder Leber zauberten kein Lächeln in die Gesichter der zwei Probierenden und machten Pika-Pika zum geflügelten Wort für schlechtes Essen, was aber in der Folgezeit nicht mehr vorkam. Interessante Eindrücke lieferte gleich am ersten Tag der Markt in Alcudia, wo farbenfroh Gemüse oder auch Handwerkskunst präsentiert wurde.

 

An einem Obstkorb konnten wir dann nicht vorbeigehen. Von unserem Handeln profitierte schließlich überraschend der Dritte aus unserer Reisegruppe, der nach dem Kauf der ersten beiden Obstkörbe noch ein „Spezial-Angebot“ bekam.

Am Abend folgte im L’Arca D’En Peter mit „Spicy Kartoffeln“ und einem voluminösen Grillteller das erste spanische Geschmackshighlight, wo selbst mir die Oliven richtig gut schmeckten.

Prägend war aber vor allem der Hierbas, ein nach dem Essen genossener mit verschiedenen Kräutern mazerierter Anislikör, der folgend fast immer zum Abendabschluss gehörte.

 

Während das Can Simo Petit Hotel mit der Ausstattung und dem Design überzeugte, war am Morgen das Frühstück nichts Überragendes, bildete für den kommenden Tag aber immer eine solide Grundlage.

Nachdem wir am ersten Tag unseren Mietwagen – einen geräumigen Skoda Yeti – empfangen hatten, machen wir uns damit gleich auf dem Weg zum Hafen, da wir aufgrund der sehr guten Wetterprognose den Ausflug auf einem Katamaran rund um das Cap de Formentor vom Hafen Alcudia gebucht hatten.

 

Dreieinhalb Stunden dauerte die Ausfahrt, die auf der leseite der Insel in einem kurzen Ausflug ins kühle Nass des Mittelmeeres gipfelte. Azurblaues Wasser sorgte dabei für richtiges Urlaubsfeeling.

 

Mit der Actioncam unternahm ich auch die ersten Versuche für Unterwasserfotografie, die aber noch ausbaufähig sind. Im Hafen von Alcudia konnte man die schwimmenden Investitionen von Millionären bewundern, die sicher so manchen Beobachter vom Katamaran ins Träumen brachten.  Nach der Rückkehr im Hafen erkundeten wir mit dem Mietwagen zunächst Alcudia und die wirklich sehr ansehnlichen Villen oberhalb des Hafens. Bevor der Hierbas in die Taverne der Altstadt rief, wurde sich zunächst an der Küstenstraße in Alcudia mit Steaks gestärkt.

Am nächsten Tag legten wir mit dem Mietwagen dann zahlreiche Kilometer zurück. Das erste Ziel war die Kleinstadt Artà im leosten, wo vor allem die ehemalige Festung San Salvador beeindruckte.

 

In den Wehrmauern hinterließ dabei die Kirche mit ihrem Renaissancestil und dem Tonnengewölbe Eindruck bei uns allen. Eindruck hinterließ aber auch der Auf- und Abstieg zu Sant Salvador mit den toll angelegten Treppen und der herrlichen Aussicht. Direkt neben dem Wahrzeichen von Artà überraschte uns auch die Kirche mit den zahlreichen verschiedenen Altären, wofür sich der geringe Eintritt auch allemal lohnte. Nach einem Tipp aus dem Reiseführer führte uns die Reise danach nach Cala Mesquida mit seiner tollen Badebucht, wo völlig überraschend quasi aus dem Nichts ein kleiner Urlaubshotspot auftaucht, wo die Urlauber in ihren Hotels aber All-In-Angebote nutzen, wodurch im Ort selber kaum noch Restaurants zu finden sind. Ein kurzer Abstecher nach Cala Ratjada führte uns hungrig in den Hafen, wo ich zusammen mit einem Kollegen eine tolle Paella genoss, wie man sie sich vorher nicht besser hätte wünschen können.

Frisch gestärkt ging es zum Cap des Freu, dem Kap an der leostküste, was mitten im Naturschutzgebiet liegt und auch eine tolle Aussicht auf die Küste bietet. Der dortige Leuchtturm Far de Capdepera ist nur noch einer von fünf Leuchttürmen, die auf der Insel noch in Betrieb sind. Nach einem kurzen Abstecher nach Calla Millor und der dortigen schönen Promenade führte uns der Weg wieder zurück nach Alcudia, wo der Abend im ältesten Restaurant von Alcudia – dem Sa Fonda Llabrés – endete. Ein hängender Spieß sah hier nicht nur lecker aus.

Nach der wie immer geruhsamen Nacht ging es am Folgetag ins Gebirge von Mallorca – der Serra de Tramuntana. Zunächst stand aber nach dem Seeweg auch auf dem Landweg der Ausflug zum Cap de Formentor an, dem nördlichsten Punkt der Insel.

Eine enge über 13 Kilometer sich ziehende Straße zog sich zu dem 384 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Leuchtturm hin, der sich aber schnell mit Touristen füllte. Hier herrscht fast an allen Tagen eine so steife Brise, dass sogar die Fliegengitter an den Fenstern aus kleinen Ketten gefertigt sind. Eindrucksvoller von der Aussicht fand ich danach aber den Aussichtspunkt auf dem Weg zum Cap, von wo der Blick steil runter an die Meeresklippen ging. Noch besser ist die Aussicht auf dem Mirador de Mal Pas, ein kleiner Turm oberhalb des Cap de Formentor, von wo auch Menorca oder auf der anderen Seite die beliebten Touristenorte entlang der Küste sichtbar werden. Nach dem Blick in die Ferne ging die Fahrt durch das Gebirge weiter nach Sa Calobra. Das letzte Stück über 12 Kilometer war dabei am schönsten, ging es doch von der Hauptstraße über unendliche Serpentinen zum Meer hinunter, wo uns aber ein Platzregen in ein Restaurant zwang.

Ein kleiner Spaziergang mit einem Kollegen zum Torrent de Pareis durch zwei Tunnel wurde mit der für mich persönlich schönsten Naturkulisse von Mallorca während der Reise belohnt. Der Torrent de Pareis ist ein nicht ständig wasserführender Sturzbach durch eine Schlucht, der schließlich an einem kleinen Durchbruch ins Meer mündet. Die steilen Felsen könnten so auch in der Bucht von Phang-nga im Süden von Thailand stehen und erinnerten mich dabei an die berühmte James-Bond-Insel, wo der Geheimagent im Film auf Francisco Scaramanga traf.

Ein Schauspiel waren bei der Fahrt durch die Serpentinen die Reisebusse, wobei die Busfahrer Nerven aus Drahtseilen haben müssen. Über das wahrscheinlich schönste Dorf von Spanien, das Bergdorf Fornalutx, führte uns die Straße schließlich noch nach Port de Sóller, wo uns im Hafen gleich der Tren de Sóller auffiel, der von zahlreichen Touristen genutzt wurde. Eindruck hinterließ im Hafen auch die Yacht „Vanish“ aus Georgetown von den Cayman-Inseln, wo betuchte Gäste auch den Hubschrauber für Ausflüge nutzen können. Die 125 Millionen Dollar teure Yacht von dem Milliardär Larry van Tuyl können wir uns von der Miete her wohl erst im nächsten Leben leisten, was wir aber auch überleben werden.

Nach dem Ausflug in die Berge führte uns der nächste Tag in die Hauptstand der Insel, nach Palma. Überraschend lief ich direkt aus der Tiefgarage kommend, auch einem bekannten Gesicht aus Lauenstein über den Weg, der sich aufgrund der trüben Wetterlage auch mit seiner Partnerin die Inselhauptstadt angucken wollte. So klein kann die Welt sein, dass man auf Mallorca auch einem Schulkameraden von vor über 25 Jahren begegnet. Das trübe Wetter und ein Konzert sorgten aber dafür, dass der Ausflug nach Palma nicht den gewünschten Eindruck hinterließ. Zunächst war der Zugang in die große Kathedrale aufgrund des Gottesdienstes nicht möglich und danach fehlte uns die Geduld, uns in der weit über 150 Meter langen Schlange für den Besuch anzustellen. Der Königspalast direkt daneben war wegen einem Konzert an diesem Tag für Besuche leider geschlossen, weshalb wir uns auf die Altstadt konzentrierten. Überraschend überzeugte Palma doch mit seinem Flair wie etwa in der Straße Passeig des Born, wo Platanen eine wunderschöne Allee bildeten.

Leicht gefrustet vom Wetter endete dieser Tag im großen Mallorca Outlet, wo dann die Magnetstreifen zum Glühen gebracht wurden.

Auch am letzten vollen Reisetag musste der Yeti viele Kilometer bewältigen. Dieses Mal ging es in den Südwesten der Insel, wo Port d‘ Andratx das erste Reiseziel war. Am Hafen genossen wir bei einem Cappuccino den grandiosen Ausblick auf das Hafenbecken, wo man auch den ganzen Tag hätte verbringen können.

Bei einem Bummel um das Hafenbecken kam uns die Idee, auf einen der Berge rund um das Becken zu fahren. Diese Idee sollte sich schließlich lohnen, da aus luftiger Höhe der Anblick der Gegend noch einmal getoppt wurde. Im Süden tauchte im Meer die Dracheninsel auf, die ihren Namen von ihrem an einen Drachen erinnernden Bergrücken bekommen hat. Zahlreiche Villen säumen die Gegend, was vor allem dem korrupten Bürgermeister zu „verdanken“ ist, der aber schon vor einigen Jahren verhaftet wurde. Trotzdem sind noch einige Baukräne in der Landschaft zu sehen, die an einigen weiteren Villen bauen. Der Tag sollte nun für uns nach Port d‘ Andratx noch ein weiteres Highlight bieten. Nach einer fast anderthalbstündigen Fahrt besuchten wir noch die Drachenhöhle in Porto Christo, die Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckt und für Besucher zugänglich gemacht wurde.

Bizarre Felsformationen mit Stalaktiten und Stalagmiten wurden farblich toll dargestellt, was auch mit Videotechnik noch eindrucksvoller präsentiert wurde.

Am letzten Abend führte der Weg dann noch einmal in das L’Arca D’En Peter, wo ein süßer Hierbas an den Geschmack der trockenen Variante aber nicht herankam.

 

 

Am letzten Tag wollten wir uns eigentlich die Kirche von Alcudia noch einmal genauer ansehen, die Besuchszeit endete aber fünf Minuten vor unserer Ankunft, so dass wir nach unserer Abgabe des Mietwagens die Zeit bis zur Abholung durch den Transferbus mit Café-Aufenthalten und einem ausgedehnten Altstadtbummel totschlugen.

Für uns alle stand aber fest, dass man auf Mallorca für einen tollen Urlaub den Ballermann nicht besucht haben muss und wir alle später noch einmal auf die Insel der Deutschen im Mittelmeer zurückkehren werden.

 

                 

 

Vielen Dank für diesen tollen Reisebericht an Herrn Göke vom

 

 

 

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