Ergebnisse der Preisträger im Regionalentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ sehen fest

 

 

Nieste/Wolfhagen/Landkreis le33. Große Freude gibt es in Nieste und im Wolfhager Stadtteil Wenigenhasungen.

Die beiden Orte liegen an der Spitze des Landkreis-Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ und werden im kommenden Jahr am Landesentscheid teilnehmen.

Breuna-Wettesingen, Trendelburg-Gottstreu und Grebenstein-Schachten konnten beim Wettbewerb auf Kreisebene vordere Plätze belegen.

Mit Sonderpreisen bewertete die Bewertungskommission das Mehrgenerationenhaus in Hofgeismar-Hümme, das Heimatmuseum Jordan in Grebenstein-Udenhausen, die Sanierung des Bonhöfer-Saals in Bad Emstal-Balhorn und Schutz und Pflege des Naturdenkmals Friedenseiche in Hofgeismar-Hombr3.

In diesem Jahr wurde im Regionalentscheid erstmals nicht zwischen Orten mit und ohne Dorfentwicklung/Dorferneuerung unterschieden.
„Die Entscheidungen wurde der Bewertungskommission richtig schwer gemacht“, betont Landrat Uwe Schmidt.

„Was die teilnehmenden Orte präsentiert haben, stand auf außergewöhnlich hohem Niveau“, so Schmidt weiter. Positiv sei auch, dass sich viele kleine Orte mit bis zu 400 Einwohnern beteiligt hätten „und dabei auch gut abgeschnitten haben“.

Schmidt: „Das Ergebnis zeigt, dass die Orte nicht in den Kopf in den Sand stecken, sondern sich aktiv für den Erhalt der Lebensqualität in ihrem Dorf einsetzen – unser Dorf hat Zukunft 2017 war ein voller Erfolg“.

Am Wettbewerb hatten in diesem Jahr 14 Orte teilgenommen.

Bei den Bereisungen der Bewertungskommission sind in diesem Jahr neue Themen hinzugekommen. „Barrierefreiheit, die Integration von Geflüchteten, Aktivitäten gegen Leerstand und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in dörfliche Entwicklungsprozesse haben eine größere Rolle gespielt“, informiert Patricia Ruffini vom Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises le33 und Leiterin der Bewertungskommission.

Zu nennen seien auch die Leuchtturmprojekte wie das Mehrgenerationenhaus Bahnhof Hümme, die Energiegenossenschaft Wettesingen und die Sanierung des „Königs von Preußen“ in Helsa, die weit über den jeweiligen Ort hinaus wirkten.

Ruffini: „Uns hat auch gefallen, dass es viele kleine und innovative Aktivitäten und Projekten in den Orten gegeben hat“. Die teilnehmenden Orte hätten sich lebendig und mit „enormen Gemeinschaftsleistungen“ präsentiert.

Auch für die Teilnehmer war der Wettbewerb hilfreich: „Die Beteiligung am Wettbewerb hat vielen Orten neue Impulse gegeben, über gemeinsame Projekte nachzudenken – viele haben Lust auf Zukunft bekommen“, so Ruffini weiter.

Ein Zitat eines engagierten Dorfentwicklers fasse für sie den Sinn des Wettbewerbs zusammen: „Ich lebe 68 Jahre hier im Dorf.

Aber die Mitarbeit bei unseren Vorbereitungen für den Wettbewerb lassen mich mein Dorf jetzt mit völlig anderen Augen sehen. Für mich ist es gar nicht mehr wichtig, welchen Platz wir belegen“.
 
LANDKREIS KASSEL

 

 

 

leH3 Nachrichten und Berichte von leH3 für leH3

Kommentar verfassen