18 Tote bei Busunfall auf A9

 

Nürnberg. Beim Unfall eines Reisebusses A9 kamen mindestens 18 Menschen ums Leben. Nach einem Aufprall auf einem Sattelschlepper ging der Reisebus in Flammen auf. Mehrere Menschen sollen verletzt, teilweise schwer verletzt sein. Sie wurde in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Zwei wurden mit einem ADAC Rettungshubschrauber nach Nürnberg geflogen. Auch einer der Busfahrer soll unter den Toten sein. Ein zweiter Fahrer, der sich im Bus befand, überlebte.

Der Sattelschlepper, auf den der Bus mit der Reisegruppe aus Sachsen auffuhr, habe Kissen und Matratzen an Bord gehabt. Weshalb der Bus so schnell in Brand geriet ist nicht abschließend bekannt. Ermittler gehen von einem Kurzschluss im Cockpit aus.

Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus. Ein angrenzendes Waldstück geriet in Brand. Die überwiegende Zahl der Toten starben im Bus, sie verbrannten. Rettungskräfte vor Ort sind damit beschäftigt die Toten zu bergen.

Es sei gespenstisch, sagte ein Augenzeuge. Nach ersten Ermittlungen sei der Reisebus nicht besonders schnell gefahren, als er auf den Sattelschlepper prallte.

An der Unfallstelle bei Münchberg-Süd besteht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 Stundenkilometern. Der Sattelschlepper selbst sei infolge zähem Verkehr mit 50km/h unterwegs gewesen sein. Die A9 wurde komplett gesperrt und die Unfallstelle ist weiträumig gesichert. (ws)

 

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